CareDrive

Digitale Unfallaufnahme

Wie kann eine App Autofahrer:innen in kleinen Unfällen unterstützen, ohne dass sie die Polizei rufen müssen? CareDrive zeigt, wie Orientierung, Vertrauen und Alltagshilfen im Auto zusammenkommen.

Long story short

CareDrive ist eine konzeptionelle Autobesitzer:innen-App, die im Alltag Orientierung bietet und im Notfall Schritt für Schritt durch die Unfallaufnahme führt. Sie unterstützt bei Wartung, Versicherungen und Verkehrsfragen, schafft Vertrauen durch klare Prozesse und Datenschutz. Die Polizei könnte dadurch langfristig Zeit- und Personalressourcen sparen. Iterative Prototypen und Tests zeigten, wie eine solche App intuitiv, beruhigend und nutzerzentriert funktionieren kann.

CareDrive ist eine konzeptionelle Autobesitzer:innen-App, die im Alltag Orientierung bietet und im Notfall Schritt für Schritt durch die Unfallaufnahme führt. Sie unterstützt bei Wartung, Versicherungen und Verkehrsfragen, schafft Vertrauen durch klare Prozesse und Datenschutz. Die Polizei könnte dadurch langfristig Zeit- und Personalressourcen sparen. Iterative Prototypen und Tests zeigten, wie eine solche App intuitiv, beruhigend und nutzerzentriert funktionieren kann.

Problem & Kontext

CareDrive ist ein konzeptionelles UX-Projekt, das sich damit beschäftigt, wie Autofahrer:innen bei kleinen Unfällen besser unterstützt werden können. Interviews zeigten, dass viele unsicher sind, wie sie sich verhalten sollen, und dass klassische Notfall-Apps oft nicht greifen, weil Nutzer:innen in Stressmomenten nicht daran denken, sie zu nutzen. Besonders Gelegenheitsfahrer:innen fühlen sich schnell überfordert und wünschen sich Orientierung und Sicherheit.

Ziel des Projekts war es, innerhalb eines kurzen Zeitraums ein nutzerzentriertes Konzept zu entwickeln, das sowohl im Alltag als auch in Stresssituationen unterstützt.

CareDrive ist ein konzeptionelles UX-Projekt, das sich damit beschäftigt, wie Autofahrer:innen bei kleinen Unfällen besser unterstützt werden können. Interviews zeigten, dass viele unsicher sind, wie sie sich verhalten sollen, und dass klassische Notfall-Apps oft nicht greifen, weil Nutzer:innen in Stressmomenten nicht daran denken, sie zu nutzen. Besonders Gelegenheitsfahrer:innen fühlen sich schnell überfordert und wünschen sich Orientierung und Sicherheit.

Ziel des Projekts war es, innerhalb eines kurzen Zeitraums ein nutzerzentriertes Konzept zu entwickeln, das sowohl im Alltag als auch in Stresssituationen unterstützt.

Erkenntnisse aus der Forschung

Durch Interviews mit Verkehrsteilnehmer:innen und vertiefende Gespräche Polizeikräften und Lehrkräften der Hochschule der Polizei konnten wir zentrale Unsicherheiten identifizieren:

  • Viele wissen nicht genau, wie sie sich bei einem Unfall richtig verhalten sollen oder weisen Lücken auf.

  • Grundlegende Fragen zu Verkehrsregeln, Straßenschildern oder Vorfahrtsregeln führen besonders bei Gelegenheitsfahrer:innen zu Unsicherheit.

  • Nutzer:innen wünschen sich geführte, einfache Prozesse und Klarheit im Umgang mit Versicherungen und Fahrzeugen.

Diese Insights zeigten deutlich, dass der Bedarf über eine reine Unfallaufnahme hinausgeht und vielmehr eine App entwickelt werden sollte, die den Alltag der Autofahrer:innen begleitet und Vertrauen im Umgang mit dem Fahrzeug und richtiges Verhalten beim Fahren aufbaut.

Durch Interviews mit Verkehrsteilnehmer:innen und vertiefende Gespräche Polizeikräften und Lehrkräften der Hochschule der Polizei konnten wir zentrale Unsicherheiten identifizieren:

  • Viele wissen nicht genau, wie sie sich bei einem Unfall richtig verhalten sollen oder weisen Lücken auf.

  • Grundlegende Fragen zu Verkehrsregeln, Straßenschildern oder Vorfahrtsregeln führen besonders bei Gelegenheitsfahrer:innen zu Unsicherheit.

  • Nutzer:innen wünschen sich geführte, einfache Prozesse und Klarheit im Umgang mit Versicherungen und Fahrzeugen.

Diese Insights zeigten deutlich, dass der Bedarf über eine reine Unfallaufnahme hinausgeht und vielmehr eine App entwickelt werden sollte, die den Alltag der Autofahrer:innen begleitet und Vertrauen im Umgang mit dem Fahrzeug und richtiges Verhalten beim Fahren aufbaut.

Konzept & Iteration

Aus dieser Erkenntnis der Forschung entstand die Idee einer ganzheitlichen Autobesitzer:innen-App. Statt nur für den Notfall da zu sein, unterstützt sie regelmäßig bei Themen wie Wartungserinnerungen, TÜV-Terminen oder Quizze zu Verkehrsfragen. Die Unfallaufnahme ist dabei ein integriertes Feature, das Schritt für Schritt durch den Prozess führt. Da die relevante Informationen, wie Führerschein, Versicherungsnummer oder Fahrzeugpapiere bereits hinterlegt sind, können sie während einer stressigen Unfallaufnahme abgerufen und nicht vergessen werden.

Das Projekt wurde in zwei Sprints umgesetzt. Wir entwickelten Prototypen, die in zwei Test-Runden mit Nutzer:innen evaluiert wurden. Usability- und A/B-Tests halfen zu verstehen, welche Varianten besonders verständlich und beruhigend wahrgenommen wurden. Die Erkenntnisse flossen direkt in die nächste Iteration ein.

Aus dieser Erkenntnis der Forschung entstand die Idee einer ganzheitlichen Autobesitzer:innen-App. Statt nur für den Notfall da zu sein, unterstützt sie regelmäßig bei Themen wie Wartungserinnerungen, TÜV-Terminen oder Quizze zu Verkehrsfragen. Die Unfallaufnahme ist dabei ein integriertes Feature, das Schritt für Schritt durch den Prozess führt. Da die relevante Informationen, wie Führerschein, Versicherungsnummer oder Fahrzeugpapiere bereits hinterlegt sind, können sie während einer stressigen Unfallaufnahme abgerufen und nicht vergessen werden.

Das Projekt wurde in zwei Sprints umgesetzt. Wir entwickelten Prototypen, die in zwei Test-Runden mit Nutzer:innen evaluiert wurden. Usability- und A/B-Tests halfen zu verstehen, welche Varianten besonders verständlich und beruhigend wahrgenommen wurden. Die Erkenntnisse flossen direkt in die nächste Iteration ein.

Learnings & Potenzial

Obwohl das Projekt nicht zu einer fertigen App geführt hat, zeigte sich das langfristige Potenzial deutlich. Durch sichere, datenschutzbewusste und eigenständige Unfallaufnahme gewinnen Nutzer:innen Orientierung und Vertrauen. Gleichzeitig könnten Zeit- und Personalressourcen bei der Polizei gespart werden, da diese nicht zu allen Bagatellunfällen ausrücken müsste. Langfristig entfaltet eine solche App ihren Mehrwert besonders in Zusammenarbeit mit Stakeholdern wie Werkstätten, Fahrschulen, Medienhäusern oder Versicherungen. Auch die Polizei könnte als Partner auftreten, indem die Unfallaufnahme als Feature in eine etablierte Autobesitzer:innen-App integriert wird, was zusätzlich das Vertrauen in die App stärken würde.

Früh wurde außerdem klar, dass Datenschutz und Kontrolle über persönliche Daten zentrale Voraussetzungen für Akzeptanz sind. Transparenz, Datenminimierung und klare Einwilligungslogik sind entscheidend für die Nutzerzufriedenheit.

Aus dieser Erkenntnis der Forschung entstand die Idee einer ganzheitlichen Autobesitzer:innen-App. Statt nur für den Notfall da zu sein, unterstützt sie regelmäßig bei Themen wie Wartungserinnerungen, TÜV-Terminen oder Quizze zu Verkehrsfragen. Die Unfallaufnahme ist dabei ein integriertes Feature, das Schritt für Schritt durch den Prozess führt. Da die relevante Informationen, wie Führerschein, Versicherungsnummer oder Fahrzeugpapiere bereits hinterlegt sind, können sie während einer stressigen Unfallaufnahme abgerufen und nicht vergessen werden.

Das Projekt wurde in zwei Sprints umgesetzt. Wir entwickelten Prototypen, die in zwei Test-Runden mit Nutzer:innen evaluiert wurden. Usability- und A/B-Tests halfen zu verstehen, welche Varianten besonders verständlich und beruhigend wahrgenommen wurden. Die Erkenntnisse flossen direkt in die nächste Iteration ein.