Rundgang der Schlauchpilze

Wikipedia in Virtual Reality

Wikipedia der Schlauchpilze untersucht, wie ein Wikipedia-Artikel in einer begehbaren Umgebung aussehen könnte. Wie lassen sich Informationen räumlich organisieren? Wie können Kategorien visuell erfahrbar werden? Und wie kann Wissensvermittlung spielerisch gestaltet werden?

Long story short

Als eine der größten Abteilungen im Reich der Fungi, sind Schlauchpilze in einer komplexen Gliederung in Unterabteilung, Ordnung, Klassen und Unterklasse eingeteilt. Zu ihnen gehören Hefe- und Schimmelpilze ebenso wie Morcheln und Trüffel. Sie spielen eine wichtige Rolle in Ökosystemen, der Medizin und der Lebensmittelherstellung. Aufgrund ihrer komplexen Hierarchie konzentriert sich das Projekt auf einen ausgewählten Teil dieser Struktur.

Die Gestaltung wurde von der verzweigten Form eines Mycels inspiriert. Das Netzwerk verbindet die einzelnen Pilze miteinander und macht ihre taxonomischen Beziehungen räumlich erfahrbar. Hinter jedem Pilz verbirgt sich ein Wikipedia-Artikel, dessen Inhalte in einer interaktiven und begehbaren Umgebung erkundet werden kann.

Als eine der größten Abteilungen im Reich der Fungi, sind Schlauchpilze in einer komplexen Gliederung in Unterabteilung, Ordnung, Klassen und Unterklasse eingeteilt. Zu ihnen gehören Hefe- und Schimmelpilze ebenso wie Morcheln und Trüffel. Sie spielen eine wichtige Rolle in Ökosystemen, der Medizin und der Lebensmittelherstellung. Aufgrund ihrer komplexen Hierarchie konzentriert sich das Projekt auf einen ausgewählten Teil dieser Struktur.

Die Gestaltung wurde von der verzweigten Form eines Mycels inspiriert. Das Netzwerk verbindet die einzelnen Pilze miteinander und macht ihre taxonomischen Beziehungen räumlich erfahrbar. Hinter jedem Pilz verbirgt sich ein Wikipedia-Artikel, dessen Inhalte in einer interaktiven und begehbaren Umgebung erkundet werden kann.

Problem & Kontext

Ein Wikipedia Artikel ist linear aufgebaut. In Fall der Fungi nicht nur mit viel Text, sondern mehrere Kategorien und Verlinkungen untereinander. Sehr viele Informationen, die überfordern und müde machen können. Wir stellten uns der spannenden Herausforderung, wie eine komplexen Gliederung in Unterabteilung, Ordnung, Klassen und Unterklasse im virtuellen Raum dargestellt werden kann.

Ein Wikipedia Artikel ist linear aufgebaut. In Fall der Fungi nicht nur mit viel Text, sondern mehrere Kategorien und Verlinkungen untereinander. Sehr viele Informationen, die überfordern und müde machen können. Wir stellten uns der spannenden Herausforderung, wie eine komplexen Gliederung in Unterabteilung, Ordnung, Klassen und Unterklasse im virtuellen Raum dargestellt werden kann.

Konzept & Prozess

Zunächst verfolgten wir den Ansatz, alle Inhalte in einem einzigen Raum zu präsentieren, sodass sie eigenständig erarbeitet werden müssen. Ein endloser Tunnel aus Informationen, Bildern und miteinander verlinkten Unterseiten, die durch betreten erreicht werden können. Doch schnell wurde klar, dass die Fülle an Informationen viel zu überwältigend sein würde und es dazu führen könnte das Nutzende sich verlaufen und nicht mehr zurück zum ursprünglichen Thema kommen würden.

Daher entschieden wir uns für eine strukturiertere Lösung: eine zentrale Startseite, von der aus die Inhalte eigenständig erschlossen werden können. Inspiriert von der Myzelstruktur der Pilze gestalteten wir die Kategorien (Startseite) in kleinen Kugeln ungeordnet im Raum. Die inhaltlichen Unterseiten sollten in einem separaten Raum gestaltet werden, damit es nicht zur Vermischung der Inhalt kommt. Wir verbanden den Inhalt, Absätze bzw. Sätze, chaotisch miteinander, sodass sich der Inhalt durch das gehen im Rum erarbeitet werden kann.

Zunächst verfolgten wir den Ansatz, alle Inhalte in einem einzigen Raum zu präsentieren, sodass sie eigenständig erarbeitet werden müssen. Ein endloser Tunnel aus Informationen, Bildern und miteinander verlinkten Unterseiten, die durch betreten erreicht werden können. Doch schnell wurde klar, dass die Fülle an Informationen viel zu überwältigend sein würde und es dazu führen könnte das Nutzende sich verlaufen und nicht mehr zurück zum ursprünglichen Thema kommen würden.

Daher entschieden wir uns für eine strukturiertere Lösung: eine zentrale Startseite, von der aus die Inhalte eigenständig erschlossen werden können. Inspiriert von der Myzelstruktur der Pilze gestalteten wir die Kategorien (Startseite) in kleinen Kugeln ungeordnet im Raum. Die inhaltlichen Unterseiten sollten in einem separaten Raum gestaltet werden, damit es nicht zur Vermischung der Inhalt kommt. Wir verbanden den Inhalt, Absätze bzw. Sätze, chaotisch miteinander, sodass sich der Inhalt durch das gehen im Rum erarbeitet werden kann.

Insgesamt wurde viel mit der Ansicht und der Performance der Gliederung gespielt und experimentiert. Von Tunneln zu Planeten zu Perlenkettendarstellung bis zum jetzigem Resultat, mit dem wir sehr zufrieden sind.

Insgesamt wurde viel mit der Ansicht und der Performance der Gliederung gespielt und experimentiert. Von Tunneln zu Planeten zu Perlenkettendarstellung bis zum jetzigem Resultat, mit dem wir sehr zufrieden sind.

Finaler Zwischenstand

Am Ende lösten wir uns von den gleichbleibenden Formen. Es erinnerte zu stark an Planeten und wirkte insgesamt zu geordnet. Wir entschieden uns die einzelnen Pilze in ihren verschiedenen Formen darzustellen und diese chaotisch im Raum zu positionieren. Wir verbanden alle miteinander, ähnlich wie ein sichtbares Pilznetzwerk untereinander. Durch Mycelien-Struktur im Hintergrund nahm der ganze Raum eine skurril anmutende Miniaturwelt voller Pilze an. Viele dieser Pilze könnnen nur so unter dem Mikroskop entdeckt werden. Der Nutzende schrumpft also ein mikroskopische Größe und erkundet die Hauptkategorie Schlauchpilze. Um mehr über einzelne Pilze zu erfahren, können diese betreten werden. Dieses Konzept schuf einen klareren, lesefreundlicheren Raum, der Ablenkungen minimiert und eine intuitive Navigation ermöglicht.

Am Ende lösten wir uns von den gleichbleibenden Formen. Es erinnerte zu stark an Planeten und wirkte insgesamt zu geordnet. Wir entschieden uns die einzelnen Pilze in ihren verschiedenen Formen darzustellen und diese chaotisch im Raum zu positionieren. Wir verbanden alle miteinander, ähnlich wie ein sichtbares Pilznetzwerk untereinander. Durch Mycelien-Struktur im Hintergrund nahm der ganze Raum eine skurril anmutende Miniaturwelt voller Pilze an. Viele dieser Pilze könnnen nur so unter dem Mikroskop entdeckt werden. Der Nutzende schrumpft also ein mikroskopische Größe und erkundet die Hauptkategorie Schlauchpilze. Um mehr über einzelne Pilze zu erfahren, können diese betreten werden. Dieses Konzept schuf einen klareren, lesefreundlicheren Raum, der Ablenkungen minimiert und eine intuitive Navigation ermöglicht.

Learnings & Potenzial

Klar ist, dass A-Frame in den Möglichkeiten, die geboten werden begrenzt ist, aber sobald wir uns davon gelöst hatten strikt nach unseren Plan zu gehen und einfach auszuprobieren, um zu schauen, was passiert, war bei uns der Knoten geplatzt. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht meine HTML, CSS und JS Kenntnisse für etwas ganz anderes einzusetzen als „nur“ für Webseiten im www. Der Ganze Prozess dahinter, war geprägt vom einfach mal ausprobieren und schauen was passiert, was ein ganz neuer Ansatz für mich war.

Klar ist, dass A-Frame in den Möglichkeiten, die geboten werden begrenzt ist, aber sobald wir uns davon gelöst hatten strikt nach unseren Plan zu gehen und einfach auszuprobieren, um zu schauen, was passiert, war bei uns der Knoten geplatzt. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht meine HTML, CSS und JS Kenntnisse für etwas ganz anderes einzusetzen als „nur“ für Webseiten im www. Der Ganze Prozess dahinter, war geprägt vom einfach mal ausprobieren und schauen was passiert, was ein ganz neuer Ansatz für mich war.